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    Die Deutsche Pfandverwertung versteigert am 16.04.2024 das Inventar eines Bahnbetriebswerks.

    BildDie unvergleichlichen Töne einer Dampflokomotive, das Tuk-tuk-Geräusch bei der Annäherung des Zugs und das laute Tuten und Pfeifen sind für Nostalgiker wie Musik in den Ohren. Wer eine Dampflok noch aus seiner Kindheit kennt, dem geht das Herz auf. Wir werden erinnert an aufregende frühe Zeiten, als Reisen noch ein Abenteuer war.
    Eine Versteigerung von Dampflokomotiven ist ein Ereignis für Eisenbahnliebhaber und Sammler. Für sie ergibt sich die einmalige Gelegenheit, historische Dampflokomotiven, Waggons und Maschinen zu erwerben. Am 16. April 2024 wird das umfangreiche Inventar des Bahnbetriebswerks Bismarck in Gelsenkirchen von der Deutschen Pfandverwertung in einer Online-Live-Auktion den höchstbietenden Käufern zugeschlagen. Es kommen zahlreiche Positionen zum Aufruf. Das absolute Sahnestück mit viel Power und einer seltenen Kabine darin ist der Heißdampf-Güterzug Schlepptender Baureihe 50, Tender mit Kabine für Zugbegleitpersonal, Hersteller Kraus Maffei Baujahr 1942. Die Baureihe 50 der Deutschen Reichsbahn war eine bedeutende Serie von Güterzug-Schlepptenderlokomotiven, die während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit in Deutschland im Einsatz waren. Diese Lokomotiven waren bekannt für ihre Robustheit, Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit. Die von Krauss-Maffei gebaute Lokomotive mit ihrem Gewicht von 130 Tonnen und einem Schlepptender war eine schwere Maschine, die für den Güterverkehr konzipiert war. Die Besonderheit dieser spezifischen Lokomotive war das Vorhandensein einer Kabine auf dem Tender für das Zugbegleitpersonal. Diese Einrichtung ermöglichte es, dass das Begleitpersonal direkt auf dem Tender mitreisen konnte, was insbesondere bei längeren Fahrten oder speziellen Bedürfnissen des Zugverkehrs von Vorteil war.
    Ein weiteres Prachtstück der Versteigerung stellt die Dampflokomotive dar aus der Fabrik Henschel C400 Baujahr 1952. Nr. 24919, Achsfolge Cn2t. Mit 400 PS und 45km/h hat sie Dienstgewicht 43 t. Am 18.07.1952 wurde die Lok an das Hüttenwerk Huckingen, Duisburg-Wanheim, später Mannesmann Hüttenwerk Huckingen, als Werkslok 32 ausgeliefert. Nach ihrer Außerbetriebstellung verbrachte die ausrangierte Dampflok viele Jahre auf einem Spielplatz in Duisburg, bis sie von einem privaten Eisenbahnverein erworben wurde. Ein besonderes Fahrzeug ist auch die zweiachsige Diesellokomotive vom Krupp-Werk, die 1934 gebaut wurde und nun ebenfalls versteigert wird. Zahlreiche weitere Positionen in der Versteigerung wie historische Lokomotiven, Eisenbahnwaggons, Güter- und Bahnhofswagen, Post- oder Gepäckwagen und sogar ein Schienendrehkran, Zechengleise und vieles mehr lässt das Herz des Eisenbahnliebhabers höherschlagen. Wer sich an der Versteigerung beteiligen will, sollte sich rechtzeitig auf der Webseite der Deutschen Pfandversteigerung über die Konditionen kundig machen und als Bieter registrieren. Am 16. April ab 14.00 Uhr wird das komplette Inventar des Bahnbetriebswerks online live versteigert und an die glücklichen neuen Eigentümer weitergegeben.
    Obwohl Dampflokomotiven heutzutage keine große Rolle mehr im regulären Eisenbahnbetrieb spielen, haben sie einen besonderen Platz in den Herzen vieler Eisenbahnenthusiasten und sind ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes Deutschlands. Dampflokomotiven, auch bekannt als Dampfzüge oder Dampfloks, spielten eine bedeutende Rolle in der Geschichte der deutschen Eisenbahn. Bis zum Aufkommen von Diesellokomotiven und elektrischen Zügen in der Mitte des 20. Jahrhunderts waren Dampflokomotiven das Rückgrat des deutschen Schienenverkehrs. Sie wurden sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr eingesetzt. In Deutschland gab es viele verschiedene Arten von Dampflokomotiven, die für verschiedene Zwecke konstruiert wurden. Einige der berühmtesten Dampflokomotiven Deutschlands sind heute noch betriebsfähig und werden für nostalgische Fahrten und Sonderveranstaltungen eingesetzt. Darunter befinden sich auch historische Züge wie der „Schwarzwald-Express“, der „Rasende Roland“ auf der Insel Rügen oder die beliebte Aartalbahn. Am 13.-14. April findet das 16. Dresdner Dampfloktreffen statt, und am 20. April fährt der Dampflok-Sonderzug „Böhmerwald“ über Halle nach Tschechien.

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