• Die Freie Kunstschule Stuttgart feiert am 1. und 2. Mai 2017 mit Festakt und „Tagen des offenen Ateliers“

    Am 2. Mai 1927 von Adolf Hölzel, dem Wegbereiter der Abstraktion, und dessen Meisterschüler August Ludwig Schmitt gegründet, ist die Freie Kunstschule Stuttgart die älteste nichtstaatliche Akademie für Kunst und Design in Deutschland. Im Laufe der Zeit sind aus ihr bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wie Ben Willikens, Jan-Peter Tripp, Luisa Richter, Peter Lenk, Klaus Philipp oder Petr Hrbek hervorgegangen.

    Veranstaltungen zum Jubiläum

    Zum 90-jährigen Gründungsjubiläum präsentiert sich die traditionsreiche Stuttgarter Institution am 1. und 2. Mai der Öffentlichkeit. Offizieller Höhepunkt ist am 2. Mai der um 11 Uhr im Großen Kursaal in Stuttgart-Bad Cannstatt stattfindende Festakt, bei dem Michael Föll, Erster Bürgermeister der Landeshautstadt Stuttgart, und Jürgen Walter, MdL, Staatssekretär a. D. im Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, sprechen. Die Festrede über den Schiller’schen Leitspruch der Akademie „Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ hält Martin R. Handschuh, Rektor der Freien Kunstschule Stuttgart.

    Eine eigens für diesen Anlass erarbeitete Performance von Studierenden unter dem Titel „Hölzel 2.0.1.7“ bietet eine ästhetische Annäherung an die Bedeutung des Gründungsimpulses für die aktuelle kunstpädagogische Ausrichtung der FKS. Zum Festakt ist die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Eine Anmeldung ist bis zum 25. April erforderlich (per E-Mail: info@freie-kunstschule.de oder telefonisch: 0711-3416990).

    Anschließend findet um 13.30 Uhr vor den Gebäuden der Akademie in der Bottroper Straße 42-44 die feierliche Enthüllung dreier Stelen der Künstlerin und früheren FKS-Studentin Yvonne Schuster statt, die den Eingang zum Travertinpark mit einem weithin sichtbaren Akzent aus Plexiglas, Stahl und Travertin versehen. Es sprechen der Bezirksvorsteher Bad Cannstatts, Bernd-Marcel Löffler, der Leiter des Garten-, Friedhofs-, und Forstamtes der Landeshauptstadt Stuttgart, Volker Schirner, und der Rektor der FKS. Dem schließen sich ein Umtrunk sowie die Besichtigung der Ausstellungen der Akademie im Rahmen der „Tage des offenen Ateliers“ an.

    Diese sind auch für Schüler und Studieninteressenten attraktiv und beginnen bereits am 1. Mai um 11 Uhr mit Präsentationen studentischer Arbeiten in den Ateliers, Vorführung der Werkstätten verschiedener Fachbereiche sowie Angebote zum Mitmachen für jedermann in experimenteller Malerei und Aktzeichnen. Eine historische Ausstellung mit Arbeiten von Adolf Hölzel und August Ludwig Schmitt sowie von Theodor Mutschler, einem Schüler der ersten Stunde, beleuchtet die Gründungszeit der FKS. Der Tag endet um 17 Uhr mit eiem Auftritt der Studentenband „Hate late trains“.

    Zum Abschluss des Jubiläumsjahres findet am 9. Dezember eine Benefizauktion zugunsten der Akademie im Stuttgarter Rathaus statt. Der renommierte Kunstsachverständige und Auktionator Gert K. Nagel versteigert eine stattliche Anzahl von Werken ehemaliger und aktueller Studierender, Dozenten und Freunde der FKS, die zuvor zwei Wochen im 2. und 3. Obergeschoss des Stuttgarter Rathauses ausgestellt sein werden.

    Zur Geschichte

    Die kunstpädagogischen Ansätze der Gründungsväter zogen Ende der 20er-Jahre Studenten aus nah und fern an, die, von namhaften Lehrern angeleitet, durch ihr künstlerisches Schaffen das hervorragende Renommée des Hauses in die Kunstwelt trugen.
    Eine jähe Unterbrechung erfuhr diese Innovation bereits 1934, als die Schule ihren Lehrbetrieb einstellte, um sich nicht der ihr diametral entgegenstehenden Kunstdoktrin der nationalsozialistischen Machthaber beugen zu müssen.
    Seit der Wiederbegründung im Jahre 1946 durch zuvor verfemte Künstler der sogenannten „verlorenen Generation“ wie Hans Fähnle, Rudolf Müller, Heinrich Kübler und Emil Brüllmann, hat die Freie Kunstschule Stuttgart nicht nur in Fachkreisen einen ausgezeichneten Ruf. Ihre besondere Bedeutung für die Region Stuttgart und weit darüber hinaus unterstreicht die jahrzehntelange institutionelle Förderung durch die Landeshauptstadt.

    Gegenwart und Zukunft

    Seit den 70er-Jahren ist die Freie Kunstschule Stuttgart auf dem Gelände der ehemaligen Südzuckerfabrik in Stuttgart-Bad Cannstatt beheimatet. Die soeben einer grundlegenden Sanierung unterzogenen Räumlichkeiten am Rande des Travertinparks bieten auf rund 2000 Quadratmetern Lehrenden und Studierenden ein einzigartiges Refugium für die kreativen Schaffensprozesse. Werkstätten für Bildhauerei, Radierung, Hochdruck und Lithographie ermöglichen, ebenso wie die Zeichensäle, Fotostudios und -labore sowie Video-, Computer- und Medienräume, eine zeitgemäße Ausbildung in den maßgeblichen Techniken künstlerischen Schaffens.

    Das nach den Intentionen der Gründungsväter Hölzel und Schmitt bis heute einzigartige Lehrkonzept garantiert eine innovative Ausbildung der internationalen Studentenschaft durch 16 Dozenten, die auf der Vermittlung solider künstlerischer Grundfertigkeiten fußt und stets auf die aktuellen ästhetischen Entwicklungen Bezug nimmt.
    Neben dem Angebot des achtsemestrigen Diplom-Studienganges „Freie Kunst“ mit den Fachbereichen „Freie Malerei“, „Freie Grafik“, „Illustration“ und „Dreidimensionales Gestalten“ ist die Freie Kunstschule Stuttgart zudem mit dem zweisemestrigen Basisstudium zur gründlichen Vorbereitung von Kunstmappen für ein Studium an staatlichen Akademien und Hochschulen seit Jahrzehnten erfolgreich und bietet Kurse für künstlerisch Interessierte jeglichen Alters auch im Abend- und Wochenend-Studium an.

    Das hohe Niveau der Ausbildung belegen Kooperationen mit namhaften Institutionen im Hochschulbereich. Seit dem Sommersemester 2017 finden im Rahmen einer deutschlandweit bisher einzigartigen institutionalisierten Partnerschaft zwischen der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der FKS gemeinsame Lehrveranstaltungen mit der Katholisch-Theologischen Fakultät statt, in welchen Studierende der Theologie und der Bildenden Künste in verschiedenen Seminaren Erkenntnisse über Ästhetik und Spiritualität in Theorie und Praxis erwerben.

    Zudem besteht seit dem Jahr 2016 eine Kooperation mit dem Pacific North West College of Arts in Portland, Oregon. Die renommierte US-amerikanische Hochschule ist durch die FKS erstmals in Deutschland mit einer Partnerinstitution zum Zwecke des Austausches von Lehrenden und Studierenden verbunden.

    Für die sich den Studierenden bereits im Rahmen ihrer Ausbildung bietenden Berufschancen sprechen Kooperationen und Projekte im angewandt-gestalterischen Bereich mit öffentlich-rechtlichen Körperschaften (z. B. Kunst im öffentlichen Raum in der Landeshauptstadt Stuttgart, Projekte mit der Filmakademie Ludwigsburg oder dem ZDF) sowie im Bereich Produktgestaltungen mit Unternehmen der freien Wirtschaft, allen voran dem Weltmarktführer Villeroy & Boch.

    Verbunden mit einem sich stets qualitativ weiterentwickelndem Lehrprogramm steigern die internationalen und interdisziplinären Netzwerke den Ruf der FKS als attraktiver Ausbildungsstätte, die in der Tradition ihrer Gründer erfolgreich ihren Weg in die Zukunft beschreitet.

    Stuttgart, den 05.04.2017

    Pressekontakt:

    Freie Kunstschule Stuttgart – Akademie für Kunst und Design Bottroper Str. 42-44 70376 Stuttgart

    Telefon 0711.34 16 99-0 Telefax 0711.34 16 99-11
    info@freie-kunstschule.de www.freie-kunstschule.de

    Über:

    Freie Kunstschule Stuttgart – Akademie für Kunst und Design
    Herr Martin R. Handschuh
    Bottroper Str. 42-44
    70376 Stuttgart
    Deutschland

    fon ..: 0711-3416990
    web ..: http://www.freie-kunstschule.de
    email : rektorat@freie-kunstschule.de

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    90 Jahre: älteste freie Kunstschule Deutschlands feiert Jubiläum

    veröffentlicht am 5. April 2017 in der Rubrik Presse - News
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